Am Dienstag, 9. November springt die Krankenhausampel auf Rot

08.11.2021

Krankenhausampel steht aktuell auf Gelb
Seit Sonntag, 7. November steht die Krankenhausampel bayernweit auf Gelb. Damit sind verschärfte Regelungen nach § 16 der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in ganz Bayern und somit auch in Main-Spessart in Kraft, die allerdings ausschließlich die Innenräume betreffen. Im Außenbereich gibt es keine Änderungen. Die Krankenhausampel bleibt so lange auf Gelb, bis an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Zahl der Corona-Patienten in bayerischen Krankenhäusern wieder unter 1.200 bzw. die Anzahl der Corona-Patienten wieder unter 450 liegt. (Erst dann sind nach einem Übergangstag wieder Lockerungen möglich.) So lange gilt wieder die FFP2-Maske als Maskenstandard. In der Schule und für Kinder und Jugendliche gelten besondere Regeln. In der Grundschule reichen Stoffmasken aus, in allen anderen Schularten müssen medizinische Masken getragen werden. Zudem gelten für alle Einrichtungen, Veranstaltungen usw., die bisher nach 3G-Regeln zugänglich waren (z.B. Innengastronomie, körpernahe Dienstleistungen, Freizeit- und Kultureinrichtungen, Indoor-Sport), nun die 3G plus-Regeln, d.h. Nichtimmunisierte müssen einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Ausgenommen werden lediglich die Hochschulen sowie außerschulische Bildungsangebote einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Bibliotheken und Archive – hier gilt weiterhin die Zugangsmöglichkeit auch mit Schnelltest (3G). Für Clubs, Diskotheken, Bordellbetriebe und vergleichbare Freizeiteinrichtungen gilt seit gestern verpflichtendes 2G. Außerdem sollen Pflegeeinrichtungen zu Testkonzepten verpflichtet werden können, die unabhängig vom Impfstatus mindestens zweimal wöchentlich obligatorische Tests (Antigen-Schnelltests oder PCR-Tests) für Personal und Besucher vorsehen.

Schon morgen springt die Ampel auf Rot
Nachdem die Zahl der Corona-Patienten in bayerischen Krankenhäusern immer weiter steigt, springt die Krankenhausampel am Dienstag, 9. November auf Rot. Dies ist dann der Fall, wenn mehr als 600 Krankenhausbetten auf Intensivstationen mit Corona-Patienten belegt sind, dieser Wert wird mit 608 Belegungen bereits überschritten. Veranstaltungen und Einrichtungen, die bisher nach 3GPlus-Regeln zugänglich waren, sind dann nur noch nach 2G zugänglich, also nur für Geimpfte und Genesene, nicht für Getestete. Für die Bereiche Gastronomie, Beherbergungsunternehmen und körpernahe Dienstleistungen bleibt es bei 3G plus – also PCR-Testerfordernis oder Geimpfte und Genesene. In Hochschulen, außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Bibliotheken und Archive gilt weiterhin die Zugangsmöglichkeit auch mit Schnelltest (3G).
In Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigen gilt als Zugangsregelung 3G (einfacher Schnelltest zweimal pro Woche genügt). Dies gilt außerdem für alle Beschäftigten, die während ihrer Arbeit Kontakt zu anderen Personen haben (egal ob Kunden, andere Beschäftigte oder sonstige Personen). Das gilt allerdings nicht für den Handel und den Öffentlichen Personennahverkehr – auch hier ist jedoch weiterhin die FFP2-Maskenpflicht zu beachten, die seit Sonntag wieder gilt.

Tests weiterhin kostenpflichtig
Auch wenn seit gestern der Zutritt zu Innenräumen für nicht geimpfte bzw. genesene Personen weitestgehend nur mit einem PCR-Test möglich ist, sind Bürgertests weiterhin nur für bestimmte Personenkreise kostenlos. In aller Regel müssen PCR- und Antigenschnelltests weiterhin selbst bezahlt werden. Die Testverordnung wurde nicht geändert.