Ukraine-Hilfe

Hier finden Sie die Antworten zu den häufigsten Fragen.
Die Listen werden fortlaufend aktualisiert.

Ankunft

Geflüchtete aus der Ukraine müssen keinen Asylantrag stellen. Sie können sich mit einem biometrischen Reisepass 90 Tage visumfrei in der EU aufhalten. Nach Ablauf der 90 Tage muss eine Aufenthaltsgenehmigung vorliegen. Diese kann über die Einwohnermeldeämter beantragt werden.

  • Geflüchtete, die im Ankerzentrum in Geldersheim oder der Notunterkunft in der Main-Spessart-Halle in Marktheidenfeld ankommen, werden dort vor Ort registriert.
  • Geflüchtete, die aus der Ukraine direkt in einer Gemeinde unseres Landkreises ankommen, z.B. bei Verwandten, Bekannten oder aufgrund von Hilfsinitiativen, sollten sich zunächst bei den zuständigen Einwohnermeldeämtern vor Ort anmelden. Gleichzeitig mit der Anmeldung kann dort ein Antrag auf Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz und einen Aufenthaltstitel gestellt werden. Die Anmeldung bei den Einwohnermeldeämtern ist Voraussetzung um Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz zu erhalten. Sie ist auch wichtig, damit Geflüchtete in einem weiteren Kriegsverlauf von Verwandten gefunden werden können. 

    Die notwendigen Antragsformulare finden Sie hier

Seit dem 1. Juni 2022 können ukrainische Geflüchtete Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) oder Leistungen zur Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII) beantragen. Diese ersetzen dann die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitssuchende gewährt das Jobcenter Main-Spessart, Leistungen zur Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung das Sozialamt am Landratsamt Main-Spessart.

Diejenigen, die bereits im Mai Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz im Landkreis Main-Spessart erhalten haben und in einer eigenen Wohnung wohnen, erhielten die notwendigen Antragsunterlagen per Post. Sollten keine Unterlagen zugesandt worden sein, schreiben Sie bitte eine E-Mail an Sozialamt@Lramsp.de. Antragsformulare für Leistungen zur Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII) erhalten Sie auch bei den Gemeindeverwaltungen vor Ort.

Voraussetzung ist eine Aufenthaltserlaubnis, eine Fiktionsbescheinigung oder eine vorläufige Bescheinigung, die das Ausländeramt ausstellt, wenn die Papiere bei der Bundesdruckerei bestellt wurden. Der Leistungsanspruch besteht dann immer ab dem 1. des Folgemonats.

Für die Beantragung wird zusätzlich Folgendes benötigt:

  • Ein Bankkonto, denn die Leistungen werden nicht bar ausgezahlt
  • Eine Krankenversicherung - diese kann man bei Antragsstellung wählen, man muss sich darum nicht selbst kümmern.
  • Ein gültiger Mietvertrag / eine gültige Nutzungsvereinbarung

Wichtiger Hinweis: Achten Sie darauf, dass der Briefkasten korrekt beschriftet ist damit die Unterlagen ihnen auch zugestellt werden können.

Geflüchtete die neu im Landkreis ankommen melden sich an ihrem Wohnort, beim Einwohnermeldeamt. Dort erhalten sie einen Asylbewerberleistungsantrag. Nach Antragstellung können die Geflüchteten finanzielle Unterstützung für Essen, Unterkunft, Kleidung usw. beziehen. Das Geld wird zum Monatsanfang bei den Gemeindeverwaltungen als Bargeld oder Barscheck ausgegeben. Der Wechsel der Zuständigkeit in das Jobcenter erfolgt sobald die notwendigen Unterlagen vorliegen.

Den Asylbewerberleistungsantrag finden Sie hier

Nach dem Einzug führt der erste Weg zum örtlichen Einwohnermeldeamt, um den neuen Wohnsitz anzumelden. Zu diesem Termin sollten alle vorhandenen Ausweisdokumente mitgebracht werden. Die Geflüchteten aus der Ukraine sind leistungsberechtigt nach dem Asylbeweberleistungsgesetz (AsylbLG). Diese Leistungen müssen beim Sozialamt am Landratsamt Main-Spessart beantragt werden. Die Anträge erhalten sie entweder im Einwohnermeldeamt oder weiter unten auf dieser Seite unter Anträge.

Ausgefüllt und unterschrieben muss der Antrag wieder beim Einwohnermeldeamt abgegeben werden. Nach Bearbeitung der Anträge erfolgt die Auszahlung der Leistungen nach dem AsylbLG im Regelfall am Monatsbeginn über die Stadt- oder Gemeindeverwaltungen. Nur in dringenden Ausnahmefällen kann eine Vorschusszahlung erfolgen. 

Innerhalb der ersten 90 Tage nach Einreise müssen die Geflüchteten einen Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels stellen. Dieser ist unter dem gleichen Link wie oben genannt zu finden bzw. in den Einwohnermeldeämtern vorrätig. Auch dieser Antrag muss ausgefüllt und unterschrieben wieder beim örtlichen Einwohnermeldeamt abgegeben werden. Von hier wird er dann an das Landratsamt weitergeleitet. Das Landratsamt lädt die Antragsteller dann zu einer persönlichen Vorsprache ein. Dies kann aufgrund der großen Zahl der Anträge etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten dringend von telefonischen  Rücksprachen abzusehen, um die Bearbeitung nicht unnötig zu verzögern.  

Die drei Schritte Anmeldung beim Einwohnermeldeamt, Beantragung von Leistungen nach dem AsylbLG und Beantragung eines Aufenthaltstitels können in einem Termin auf dem Einwohnermeldeamt geschehen. Am besten die Anträge vorab ausdrucken und die bereits ausgefüllten und unterschriebenen Anträge mitbringen.

Medizinische Hilfe und Beratung 

In der Notunterkunft in der Main-Spessarthalle in Marktheidenfeld wird die medizinische Versorgung der ukrainischen Geflüchteten durch das Landratsamt MainSpessart organisiert. Müssen Geflüchtete, die bei Privatpersonen oder in dezentralen Unterkünften untergebracht sind, in ärztliche Behandlung, kann über das Sachgebiet „Soziale Angelegenheiten“ im Landratsamt ein Krankenschein beantragt werden. Voraussetzung ist, dass es sich um akut medizinisch notwendige Krankenbehandlungen handelt. Die Anfragen können direkt an Krankenscheinanforderung@Lramsp.de gesandt werden. Die Krankenscheine werden dann an die Antragsteller oder wenn nötig auch direkt an die behandelnde Arztpraxis geschickt.

Geflüchtete können sich grundsätzlich kostenlos gegen das Corona-Virus impfen lassen. Dafür kann ein Termin in unserem Impfzentrum Main-Spessart in Karlstadt vereinbart werden. Alle weiteren Informationen gibt es unter www.impfzentrummsp.de. Da die Corona-Inzidenz in Deutschland und unserem Landkreis nach wie vor sehr hoch ist, raten wir Geflüchteten dringend, sich impfen zu lassen.

Möchten Kinder oder Jugendliche eine Kita oder Schule besuchen, ist in Bayern dafür der Nachweis einer Masernschutzimpfung erforderlich. Eine Impfung kann bei den niedergelassenen Ärzten vorgenommen werden. Dafür muss ein Krankenschein per E-Mail an Krankenscheinanforderung@Lramsp.de beim Sachgebiet „Soziale Angelegenheiten“ am Landratsamt Main-Spessart beantragt werden.

Geflüchtete können sich kostenlos mit einem Schnelltest an den offiziellen Teststellen im Landkreis auf das Corona-Virus testen lassen. Sie müssen über keine Krankenversicherung verfügen, um das Testangebot in Anspruch zu nehmen. Es genügt die Vorlage eines gültigen Reisepasses. Eine Übersicht über die Teststellen im Landkreis Main-Spessart finden Sie hier: Testen - Infos und Anmeldung | Landkreis Main Spessart | Testen (main-spessart.de)

Die Schwangerenberatungsstellen im Landkreis beraten Frauen zur Schwangerschaft und Geburt und bei Fragen zu ihren Kindern im Alter bis zu drei Jahren.

Dienststelle Karlstadt:
Fischergasse 7
97753 Karlstadt

Frau Nuna Reder, Tel. 09353 / 793 - 1013
E-Mail: Schwangerenberatung@Lramsp.de

Frau Tina Hufeld, Tel. 09353 / 793 - 1021
E-Mail: Schwangerenberatung@Lramsp.de

Dienststelle Lohr am Main: (Bitte beachten Sie die Vorwahlnummer)
Bürgermeister-Keßler-Platz 4,
97816 Lohr a. Main

Frau Andrea Brors, Tel. 09353 / 793 - 2603
E-Mail: Schwangerenberatung@Lramsp.de

Die Beratungsstelle in Lohr befindet sich auf dem Gelände der Realschule.

Dienststelle Marktheidenfeld: (Bitte beachten Sie die Vorwahlnummern)
Baumhofstraße 95,
97828 Marktheidenfeld

Frau Gerlinde Bader-Götz,
Tel. 09353 / 793 - 3606
E-Mail: Schwangerenberatung@Lramsp.de

Herr Michael Tittmann, Tel. 09353 / 793 - 3601
E-Mail: Schwangerenberatung@Lramsp.de

Frau Bianca Krause, Tel. 09353 / 793 - 3601
E-Mail: Schwangerenberatung@Lramsp.de

In Marktheidenfeld finden Sie die Beratungsräume im ehemaligen Schwesternwohnheim, neben dem Krankenhaus.

 Weitere Hilfs- und Beratungsangebote

Angebote der Caritas

https://www.caritas-msp.de/hilfe-und-beratung/externer Link

Angebote des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

Außenstelle Karlstadt "VHS" Langgasse 17, 97753 Karlstadt
14-tägig mittwochs

Tina Göbel, Tel. 0174 6927 359 
Mail: tina.goebel@paritaet-bayern.de

Lena Gehrig, Tel. 0176 4343 0694
Mail: lena.gehrig@paritaet-bayern.de

paritaet-bayern.deexterner Link

Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Tafeln nur für Geflüchtete gilt, die außerhalb der Notunterkünfte leben. Die Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Link.

Gemünden: www.kvmain-spessart.brk.de/externer Link

Karlstadt: www.tafel-karlstadt.deexterner Link

Lohr: www.diakonie-lohr.de/LOHRER-TAFELexterner Link

Marktheidenfeld: www.tafel-marktheidenfeld.deexterner Link

 Öffentlicher Nahverkehr

Kinder, die die Schule besuchen und mit dem Bus fahren müssen, erhalten von der Schule einen Fahrausweis.

Ab 1. Juni können ukrainische Geflüchtete nicht mehr kostenlos den Nahverkehr nutzen. Eine kostengünstige Möglickeit wäre das 9-Euro-Ticket das bundesweit im Nahverkehr gültig ist.

Bildung und Arbeit

Auch wenn eine gesetzliche Schulpflicht erst drei Monate nach Zuzug aus dem Ausland besteht, soll geflüchteten Kindern und Jugendlichen so bald als möglich der Besuch einer Schule ermöglicht werden. Die Anmeldung erfolgt in der Regel direkt an der Schule vor Ort. Kinder, die die Schule besuchen und mit dem Bus fahren müssen, erhalten von der Schule einen vorläufigen Fahrausweis

Ukrainische Geflüchtete, die in Deutschland einer Arbeit nachgehen möchten, müssen einen Aufenthaltstitel beantragen. Dieser kann beim zuständigen Einwohnermeldeamt gleichzeitig mit der dortigen Anmeldung und der Beantragung von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erfolgen. Ein zusätzlicher Antrag auf Arbeitserlaubnis muss nicht gestellt werden.

Den Antrag für einen Aufenthaltstitel gibt es bei den Einwohnermeldeämtern oder auf der Webseite des Landkreises unter www.main-spessart.de. Sollte bereits eine Arbeitsstelle in Aussicht sein, sollte die Stellenzusage des Arbeitgebers dem Antrag beigefügt werden. Sofern der Antrag für einen Aufenthaltstitel bereits gestellt wurde, genügt eine E-Mail mit der Stellenzusage an Auslaenderamt@Lramsp.de. Diese Anträge werden dann vorrangig bearbeitet und kurzfristig eine Fiktionsbescheinigung (sog. vorläufige Aufenthaltserlaubnis) ausgestellt, damit die Geflüchteten zeitnah ein Arbeitsverhältnis aufnehmen können. Sind die Geflüchteten auf der Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle, ist die Agentur für Arbeit in Lohr der richtige Ansprechpartner. Weitere Informationen unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/wuerzburg/lohrexterner Link.

Mit NICERecs und L&W Consulting möchten zwei Startups aus dem Starthouse Spessart Geflüchteten aus der Ukraine schnellstmöglich eine unkomplizierte und professionelle Hilfe bei der Vermittlung von Jobangeboten im Landkreis Main-Spessart bieten. Entstanden ist "MSP Jobs for Ukraine"  - eine Matchingplattform zwischen Bewerbern und Unternehmen. 

https://mspjobsforukraine.org/?msclkid=e44ea5ccb40211ecbbd9cef6f617713eexterner Link

Es müssen die Identität und Staatsangehörigkeit geprüft werden. Im besten Fall haben die Personen hierfür gültige biometrische ukrainische Reisepässe. Diese können auch - nach aktuellem Kenntnisstand - handschriftlich bei der ukrainischen Botschaft verlängert und Informationen von Kindern unter 16 Jahren handschriftlich eingetragen, sowie die Fotos der Kinder den Pässen der Eltern hinzugefügt werden. Handschriftliche Ergänzungen / Verlängerungen mit konsularischem Siegel / Stempel werden bis auf Weiteres akzeptiert.

Sofern ein ukrainischer Nationalpass vorhanden ist, muss dieser - von einem zugelassenen Übersetzer - übersetzt werden.

Zum Nachweis der Identität und Staatsangehörigkeit reicht auch eine ukrainische Identitätskarte aus.

Bei Kindern werden auch Geburtsurkunden mit Übersetzung zum Nachweis der Identität akzeptiert (von einem zugelassenen Übersetzer). Allerdings muss die Geburtsurkunde im Original vorliegen. In jedem Fall sollte hier versucht werden (auch wenn die Geburtsurkunde im Original vorliegt), das Kind bei der ukrainischen Botschaft in den biometrischen Reisepass der Mutter eintragen zu lassen.

Ferner stellen die ukrainischen Auslandsvertretungen Bescheinigungen zur Identitätsklärung mit Lichtbild aus. Dies wird notwendig, sofern das Kind über keine Geburtsurkunde im Original verfügt und auch nicht bei der Mutter in den Pass mit eingetragen werden kann oder der Ü16jährige ukrainische Flüchtling keinen Reisepass oder ID-Karte besitzt.

Die Volkshochschulen im Landkreis bereiten derzeit Sprach- und Integrationskurse für die Geflüchteten vor. Die Teilnahme ist kostenlos. Für einen Erstorientierungskurs genügt die Anmeldung beim Einwohnermeldeamt und die Vorlage eines ukrainischen Ausweisdokuments. Wer einen Integrationskurs besuchen möchte, benötigt einen Aufenthaltstitel. Sollte der Aufenthaltstitel noch nicht vorliegen, kann auch mit einer Fiktionsbescheinigung (sogenannte vorläufige Aufenthaltserlaubnis) an einem Integrationskurs teilgenommen werden. Diese ist beim Ausländeramt unter Auslaenderamt@Lramsp.de zu beantragen. Leider stehen momentan nicht so viele Lehrkräfte zur Verfügung, dass kurzfristig alle Interessierten einen Kurs besuchen können.

Wohnen

Wohnungsangebote können dem Landratsamt unter Wohnraum@Lramsp.de gemeldet werden. Zur schnellen Zuordnung wird gebeten den Betreff „Ukraine Wohnungsangebot“ zu verwenden und die relevanten Daten - Größe, Adresse, Ausstattung, mögliche Zahl der Personen, und Kontaktdaten - anzugeben. Da einige Geflüchtete ihr Haustier mitgenommen haben, sollte auch angegeben werden, ob in der Wohnung Tierhaltung erlaubt ist. sobald konkreter Bedarf besteht, wird sich das Landratsamt mit den Anbietern in Verbindung setzen und das Vorgehen abstimmen.

Geflüchtete aus der Ukraine müssen keinen Asylantrag stellen. Sie können sich mit einem biometrischen Reisepass 90 Tage visumfrei in der EU aufhalten. Wir empfehlen aber eine Anmeldung beim zuständigen Einwohnermeldeamt. Dies ist auch deshalb notwendig, wenn Geflüchtete Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz erhalten möchten.

Kann ich mir als Gastfamilie Kosten erstatten lassen?
Möchten Sie als Gastgeber Kosten, die Ihnen durch die Unterstützung der Geflüchteten entstanden sind (z.B. für Strom, Wasser, Heizung, Lebensmittel) erstattet bekommen, können Sie diese über den Asylbewerberleistungsantrag Ihres ukrainischen Gastes geltend machen.

Welches Mietverhältnis besteht, wenn ich einen Geflüchteten aufnehme?
Wir empfehlen den Abschluss eines Miet- bzw. Untermietvertrags mit der geflüchteten Person. Das ist wichtig, um Nebenkosten (Heizung, Strom, Wasser, Müll) abrechnen zu können. Das heißt, Sie können als Mietsumme 0,00 Euro angeben, aber dennoch die entstandenen Nebenkosten aufführen. Der Mietvertrag kann dem Asylbewerberleistungsantrag Ihres Gastes beigelegt werden.

Sobald eine Zuweisungsentscheidung der Regierung von Unterfranken vorliegt, dürfen die Betroffen nicht ohne weiteres aus dem Landkreis Main-Spessart wegziehen. Hierzu muss zunächst die Aufhebung der Zuweisungsentscheidung bei der Ausländerbehörde Main-Spessart beantragt und begründet werden. Verwandtschaftliche Beziehungen reichen in der Regel nicht als Begründung aus.

Antrag auf Aufhebung der Wohnsitzbeschränkung §12aAntrag auf Aufhebung der Wohnsitzbeschränkung §12a, 54 KB

So können Sie helfen:

Wer sich bei der Betreuung (z.B. Behördengänge, Arztbesuche, Kinderbetreuung) oder bei Übersetzungen ehrenamtlich einbringen möchten, wendet sich bitte an die Servicestelle Ehrenamt des BRK-Kreisverbands Main-Spessart per Mail an ehrenamt@kvmain-spessart.brk.de oder telefonisch unter 09351 / 5081-101. Hier werden die Angebote gesammelt und bedarfsorientiert vermittelt.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich in einem der Helferkreise im Landkreis zu engagieren. Bitte fragen Sie in Ihrer Gemeinde nach den zuständigen Ansprechpartnern. Pädagogische Willkommenskräfte Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus möchte sogenannte Pädagogische Willkommensgruppen einrichten, die Kinder und Jugendliche beim Schulbesuch begleiten und unterstützen. Dafür werden in ganz Bayern Willkommenskräfte gesucht. Auch in Main-Spessart! Weitere Informationen finden Sie hier: Jetzt Willkommenskraft werden! (bayern.de)externer Link.

Ein Helferkreis in Marktheidenfeld – unterstützt vom Rotary-Club LohrMarktheidenfeld – hat bereits eine umfassende Infrastruktur für Sachspenden etabliert. Unter www.hilfe-ukraine-msp.deexterner Link können Sie sich informieren, welche Sachspenden aktuell benötigt werden und wann diese bei der Sammelstelle abgegeben werden können. Die Sachspenden werden innerhalb des Landkreises, aber aktuell auch für den überörtlichen Bedarf verwendet. Bitte geben Sie nur Sachspenden ab, für die tatsächlich aufgerufen wurde. So können wir vermeiden, dass die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer überfordert werden oder möglicherweise keine Verwendung für die gespendeten Sachen besteht.

Für Bürgerinnen und Bürger, die die Flüchtlingshilfe im Landkreis finanziell unterstützen möchten, hat der Caritasverband für den Landkreis Main-Spessart e.V. ein eigenes Spendenkonto eingerichtet. Die hier gesammelten Spendengelder werden ausschließlich für die Flüchtlingsarbeit im Landkreis Main-Spessart eingesetzt.

Spendenkonto Flüchtlingshilfe MSP
IBAN: DE15 7905 0000 0049 3331 98
BIC: BYLADEM1SWU
Sparkasse Mainfranken

Bürgerinnen und Bürger, die internationale humanitäre Hilfeleistung finanziell unterstützen möchten, können dies z.B. über das Spendenkonto des Aktionsbündnis Katastrophenhilfe tun:

IBAN: DE65 100 400 600 100 400 600
BIC: COBADEFFXXX
Commerzbank