Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19)

Im Rahmen des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) und dessen beim Menschen hervorgerufener Erkrankung COVID-19 empfiehlt das Gesundheitsamt Main-Spessart folgende allgemeine Hygieneregeln um sich generell vor der Ansteckung mit Atemwegsinfektionen, zum Beispiel auch der Influenza (Grippe), zu schützen:

Allgemeine Hygieneregeln

  • regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife
  • Abstandhalten zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter)
  • regelmäßiges Lüften
  • Regeln der sogenannten Husten- und Nies-Etikette:
  • Beim Husten oder Niesen etwa ein bis zwei Meter Abstand zu anderen Personen halten und sich wegdrehen.
  • Niesen oder husten am besten in ein Einwegtaschentuch. Dieses nur einmal verwenden und anschließend in einen Mülleimer mit Deckel entsorgen.
  • Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich und ausreichend lange die Hände waschen.
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge husten oder niesen und sich ebenfalls dabei von anderen Personen abwenden.

Mögliche Maßnahmen des Arbeitgebers

  • Ggf. Aktualisieren der Gefährdungsbeurteilung durch den Betriebsarzt. 
  • Regelmäßige Unterweisung der Beschäftigten über hygienisches Verhalten.
  • Bereithalten von gut erreichbaren und gut ausgestatteten Waschmöglichkeiten für die Hände.
  • Desinfektionsmittel sind im nicht-medizinischen Bereich nicht erforderlich.
  • Lüften der Arbeitsräume etwa 4 mal täglich für ca. zehn Minuten.
  • Verwenden von Einmalhandtüchern.
  • Sofern möglich und mit den betrieblichen Belangen vereinbar: Ermöglichen von Heimarbeit/Telearbeit. 

Verhalten bei eigener Erkrankung an einer Atemwegserkrankung (grippaler Infekt)

  • Meiden Sie enge Kontakte zu Erkrankten.
  • Melden Sie sich frühzeitig krank und schicken Sie Ihre Kinder nicht in eine Gemeinschaftseinrichtung (Kindergarten, Schule).
  • Beachten Sie die Husten- und Nies-Etikette (s.o.)
  • Wenn Sie ärztliche Hilfe benötigen, vereinbaren Sie telefonisch einen Termin mit Ihrem Hausarzt und weisen Sie auf Ihre Atemwegserkrankung hin.
  • Wenn Sie Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall, Schnupfen oder Husten entwickeln oder Kontakt mit einem bestätigten Coronavirus-Fall hatten, so vermeiden Sie zunächst alle nicht notwendigen Kontakte zu anderen Menschen und bleiben zu Hause! Setzen Sie sich bitte umgehend telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis in Verbindung oder rufen Sie den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten

  • Waren Sie innerhalb der letzten 14 Tage im Ausland, in einem vom RKI ausgewiesenem Risikogebiet (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.htmlexterner Link), so sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern.
  • Sie  sind verpflichtet sich unverzüglich nach der Einreise beim Gesundheitsamt zum Beispiel unter Gesundheitsamt@Lramsp.de zu melden. Das weitere Vorgehen wird dann besprochen. Diese Meldepflicht ist unabhängig von dem Auftreten von Symptomen.
  • Sollten Sie Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall bekommen, so setzen Sie sich bitte umgehend telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis in Verbindung oder rufen Sie den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.
  • Einreisende aus Risikogebieten, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind, können von der Absonderungsverpflichtung ausgenommen werden. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stützen. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt worden sein. Molekularbiologische Teste (PCR-Teste) werden derzeit grundsätzlich aus allen Staaten der Europäischen Union sowie aus im Link genannten Staaten akzeptiert (siehe https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html?nn=13490888externer Link.) Sofern keine Untersuchung vor Einreise durchgeführt wurde, ist es auch möglich, sich nach der Einreise bei Ihrem Hausarzt testen und ein ärztliches Zeugnis ausstellen zu lassen. Wird dem Gesundheitsamt innerhalb von 14 Tagen nach der Einreise ein ärztliches Zeugnis vorgelegt, endet die Verpflichtung.

Geplante Reisen

Das Auswärtigen Amtexterner Link hat aufgrund des Corona Virus eine Reisewarnung externer Linkfür Staaten außerhalb der EU/Schengen-Gebiet ausgegeben.

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland, außer

  • in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg*, Niederlande, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Republik Zypern),
  • in Schengen-assoziierte Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz),
  • in das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland, nach Andorra, Monaco, San Marino und in den Vatikanstaat,

wird derzeit gewarnt. Dies gilt vorerst bis einschließlich 31. August 2020.

Das bedeutet nicht, dass jede Reise in genannten Länder ohne Einschränkungen möglich ist.

Einzelne Länder können weiterhin Einreisen beschränken oder eine Quarantäne bei Einreise vorsehen. Informieren Sie sich vorab beim Auswärtigen Amt über die Reise- und Sicherheitshinweiseexterner Link  zu Ihrem Reiseland. Informationen zu Quarantäne-Bestimmungen, Restaurantregeln und weitere COVID-19-Vorschriften bietet die EU-Kommission auf Re-open EUexterner Link.


(*Die Aufhebung der Reisewarnung kann durch nationale Einreisesperren über den 15. Juni 2020 hinaus bestehen bleiben oder durch Nichterfüllung der Pandemiekriterien verzögert werden. Überschreitet ein Land die Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten 7 Tagen, bleibt die Reisewarnung bestehen oder wird wieder ausgesprochen. Dies gilt aktuell für Luxemburg.)
 


Verhalten beim Auftreten von Coronavirus-InfektionenVerhalten beim Auftreten von Coronavirus-Infektionen, 1609 KB
Merkblatt Virusinfektionen - Hygiene schützt!Merkblatt Virusinfektionen - Hygiene schützt!, 135 KB
Kontaktpersonen der Kategorie I und IIKontaktpersonen der Kategorie I und II, 204 KB
Merkblatt für Abfälle die mit Coronavirus kontaminiert sindMerkblatt für Abfälle die mit Coronavirus kontaminiert sind, 48 KB


Coronavirus-Hotlines

Bayerischen Staatsregierungexterner Link 

089 / 122 220 – täglich von 8 bis 18 Uhr

Die Hotline dient als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen. Mittels eingerichteter Kompetenzbereiche findet eine themenbezogene Weiterleitung statt. Wesentlich betroffene Lebensbereiche sind abgedeckt: Sowohl Fragestellungen zu gesundheitlichen Themen, den Kontaktbeschränkungen sowie Kinderbetreuung und Schule als auch zu Soforthilfen und anderer Unterstützung für Kleinunternehmen und Freiberufler können täglich beantwortet werden. Die Corona-Hotline der Staatsregierung wird bei ihrer Arbeit tatkräftig durch die bereits etablierte Hotline des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unterstützt.

Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheitexterner Link

09131/ 6808-5101 – täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr


Für weiterführende Informationen zum Thema COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) verweisen wir auf die folgenden Internetseiten:

Robert Koch Institut: COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)externer Link

Bundesministerium für Gesundheit: Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirusexterner Link

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Infektionsschutzexterner Link

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege: Infektionsmonitor Bayern Neuartiges Coronavirus (Sars-CoV-2)externer Link

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: Neuartiges Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID)externer Link

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Coronavirus – FAQsexterner Link

Auswärtiges Amt: Reisemedizinische Hinweise zum Coronavirusexterner Link

Auswärtiges Amt: Außenpolitik Länderübersichtexterner Link

Word Health Organization: Coronavirusexterner Link

European Centre for Disease Prevention and Control (ecdc):COVID-19 externer Link

Bayerisches Landesamt für Umwelt Coronavirus externer Link


Informationen zum Thema COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) in verschiedenen Sprachen:

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege: Coronavirus Rechtsgrundlagenexterner Link

Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration: Informationen zum Coronavirus – wir informieren in mehreren Sprachenexterner Link

Die Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierungexterner Link

Ethno-Medizinisches Zentrum e. V.: Coronavirus SARS-CoV-2 Informationen und praktische Hinweise externer Link

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V.: Corona Informationexterner Link

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Infektionsschutzexterner Link