Zensus 2022

tabletWie viele Menschen leben im Landkreis Main-Spessart, wie viele in Bayern, wie viele in ganz Deutschland? Gibt es genügend Wohnraum für alle Bürgerinnen und Bürger? Brauchen wir mehr Schulen, Studienplätze oder Altenheime? Wo muss der Staat zukünftig mehr investieren?

Um diese und andere Fragen zu beantworten, führen die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder in Deutschland im Jahr 2022 wieder einen Zensus durch- auch bekannt als Volkszählung. Auf Grundlage dieser Informationen werden wichtige Entscheidungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft getroffen.

Umfassende Informationen finden Sie auch unter www.zensus2022.deexterner Link.

© Bayerisches Landesamt für Statistik

Für die Durchführung des Zensus 2022 sucht die Erhebungsstelle Landkreis Main-Spessart zahlreiche ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte (m/w/d). Bei Interesse können Sie sich für eine Tätigkeit als Interviewer/in (m/w/d) bewerben. Die Befragungen werden im Zeitraum von 16.05.2022 bis ca. Ende Juli 2022 durchgeführt und mit einer attraktiven Aufwandsentschädigung vergütet.

Bewerben Sie sich jetzt als Interviewer*in für den Zensus 2022! (zur Stellenausschreibung)

Kontaktformular Erhebungsbeauftragter (m/w/d)



Häufig gestellte Fragen zum Zensus 2022

In der Haushaltsstichprobe werden alle Personen in den zufällig ausgewählten Haushalten nach ihrem Namen, dem Geburtsdatum, dem Geschlecht, der Wohnsituation und dem Familienstand gefragt.

Zudem wird ein geringerer Anteil der Haushalte noch zu Daten zur Bildung und Ausbildung sowie der beruflichen Tätigkeit befragt.

Die Daten werden nur anonymisiert ausgewertet. Beim Zensus geht es nicht darum, etwas über die individuellen Lebensverhältnisse oder Einstellungen der Einwohnerinnen und Einwohner zu erfahren. Vielmehr bedeutet Statistik, dass Daten verallgemeinert, Summen gebildet und Durchschnitte berechnet werden – und gerade nicht der Einzelfall dargestellt wird. Ziel und Zweck ist es ausschließlich, eine verlässliche Datenbasis für weitere Planungen zu erhalten.

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Beim Zensus 2022 kommt ein registergestütztes Verfahren zum Einsatz. Dabei werden bereits vorhandene Registerdaten verwendet und mit den Ergebnissen unterschiedlicher Befragungen ergänzt. Somit muss die Mehrheit der Bevölkerung keine Auskunft leisten. Lediglich ca. 16 % der Bevölkerung wird insgesamt befragt. Für die ausgewählten Haushalte besteht in diesem Zusammenhang eine Auskunftsverpflichtung kraft Gesetzes.

Ab dem Frühjahr 2022 führen die Erhebungsbeauftragten kurze Vorbegehungen der von ihnen zu befragenden Anschriften durch und kündigen sich mit einem Terminankündigungsschreiben (ab April 2022) bei den einzelnen Haushalten an.

Von 16. Mai bis ca. Ende Juli 2022 führen die Interviewerinnen und Interviewer dann die Befragungen bei den einzelnen Haushalten vor Ort durch. Dabei sind die Erhebungsbeauftragten in ihrer Zeiteinteilung frei, können die Befragungen also auch am Wochenende oder abends erledigen. Falls terminliche Verschiebungen nötig sind, erfolgt die Abstimmung direkt zwischen den Interviewern und den zu befragenden Personen.

Die Interviews erfolgen bei den zu befragenden Haushalten vor Ort und dauern ca. 10 – 15 Minuten. Die genaue Dauer ist individuell und kann nicht ganz genau bestimmt werden.

Die zufällig ausgewählten Haushalte sind kraft Gesetzes zur Auskunft verpflichtet.

Wie bei allen amtlichen, statistischen Erhebungen hat der Schutz und die Vertraulichkeit Ihrer Daten höchste Priorität. Die Interviewerinnen und Interviewer führen einen Ausweis mit. Selbstverständlich können Sie das Vorzeigen des Ausweises vor Beginn der Befragung auch verlangen. Ihre Informationen werden anonymisiert verarbeitet und Unbefugten nicht zugänglich gemacht.

Die Durchführung des Zensus erfolgt unter strenger Einhaltung von Maßnahmen zur Gewährleistung von Datenschutz und Datensicherheit, die insbesondere Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität der Daten gewährleisten. Um das Grundrecht aller Bürgerinnen und Bürger auf informationelle Selbstbestimmung zu schützen und den Vorgaben des Bundesstatistikgesetzes Rechnung zu tragen, dürfen aus den Veröffentlichungen des Zensus keinerlei Rückschlüsse auf die Angaben von Einzelpersonen oder auf andere Einzelfälle möglich sein.

Die erhobenen Daten dürfen nur für statistische Zwecke verwendet werden und werden durch umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen geschützt.

Außerdem achtet die Erhebungsstelle bei der Auswahl der Erhebungsbeauftragten streng darauf, dass diese die Vorgaben zur Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit erfüllen. Dabei wird auch berücksichtigt, dass Mitarbeitende aus sensiblen Bereichen der Verwaltung, der Polizei oder der Finanzverwaltung nicht als Erhebungsbeauftragte geeignet sind, um mögliche Interessenskonflikte zu verhindern.

Die Verpflichtung zur Durchführung des Zensus 2022 ergibt sich aus einer Verordnung der Europäischen Union (Verordnung (EG) Nr. 763/2008).

Auf Bundesebene regeln das Bundesstatistikgesetz (BStatG), das Zensusvorbereitungsgesetz 2022 (ZensVorbG 2022) und das Zensusgesetz 2022 (ZensG 2022) die Details zum Zensus 2022.

In Bayern ist das Änderungsgesetz zum Bayerischen Statistikgesetz maßgeblich.

Die datenschutzrechtlichen Vorschriften ergeben sich aus der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie dem Bayerischen Datenschutzgesetz (BayDSG).

www.zensus2022.de

www.statistik.bayern.de

Kontakt der Erhebungsstelle Main-Spessart

Telefon:  09353 793-3800

E-Mail: Erhebungsstelle@Lramsp.de