Erste Fälle von Geflügelpest im Landkreis Main-Spessart

18.03.2022

Im Landkreis Main-Spessart wurde am 16. März das Auftreten von hochpathogener Aviärer Influenza (HPAI) bei Hausgeflügel in der Gemarkung Birkenfeld amtlich festgestellt. Das Landratsamt Main-Spessart hat daraufhin Restriktionszonen, die in einem Radius von 3 km und 10 km um den Ausbruchsort gezogen wurden, eingerichtet. Bislang sind in diesen Gebieten noch keine weiteren amtlichen Maßnahmen erforderlich. Das Veterinäramt weist nochmals auf die aktuell erhöhte Gefahr der Übertragung der Aviären Influenza auf Hausgeflügel hin. Daher möchten wir alle Geflügelhalter auf die Einhaltung der erhöhten Biosicherheitsmaßnahmen (s. Allgemeinverfügung vom 10.12.2021 zu erhöhten Biosicherheitsmaßnahmen) hinweisen.

Alle Geflügelhalter des Landkreises werden zudem aufgefordert, eine zusätzliche Überwachung (Eigenkontrolle) im Betrieb durchzuführen, indem die gehaltenen Vögel mindestens einmal am Tag auf Veränderungen bzw. Krankheitssymptome zu prüfen sind. Plötzliche Todesfälle, rapider Rückgang der Legeleistung, Teilnahmslosigkeit, aufgeplustertes Federkleid, Atemnot, Ödeme an Kopf und Anhängen sowie Durchfall können Hinweise auf eine Ansteckung der Tiere mit dem Geflügelpest-Erreger sein. Im Verdachtsfall ist unverzüglich das Veterinäramt Main-Spessart unter Tel.: 0 93 53 / 793 - 18 14) oder per Mail unter Veterinaeramt@Lramsp.de zu informieren.

Geflügelhalter und -halterinnen, die Ihre Tierhaltung noch nicht gemeldet haben, bitten wir darum, ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Meldung der Geflügelhaltung beim Veterinäramt umgehend nachzukommen.

Die Schutzzone (Radius: ca. 3 km) umfasst folgende Gemeinden, Ortschaften und Ortsteile: Birkenfeld und Billingshausen

Die Überwachungszone (Radius: ca. 10 km) umfasst folgende Gemeinden, Ortschaften und Ortsteile: Roden, Urspringen, Stadelhofen, Laudenbach, Himmelstadt, Retzbach, Retzstadt, Zellingen, Duttenbrunn, Karbach, Marktheidenfeld, Lengfurt, Trennfeld, Erlenbach b. Marktheidenfeld, Tiefenthal, Homburg a. Main 

Auswirkungen auf den Landkreis Würzburg
Wie das Veterinäramt am Landratsamt Würzburg mitteilt, betreffen die beiden einzurichtenden Restriktionszonen, die in einem Radius von drei und zehn Kilometern um den Ausbruchsort gezogen wurden, auch den Landkreis Würzburg. Bislang sind von Seiten des Landratsamtes Würzburg noch keine weiteren amtlichen Maßnahmen erforderlich. Das Veterinäramt weist jedoch ebenfalls auf die aktuell erhöhte Gefahr der Übertragung der Vogelgrippe (Aviäre Influenza) auf Hausgeflügel hin.

Betroffen von der Sperrzone (Radius: ca. 3 km) sind folgende Gemeinden, Ortschaften und Ortsteile: Greußenheim, Remlingen, Leinach mit den Gemarkungen Oberleinach und Unterleinach.

Betroffen von der Überwachungszone (Radius: ca. 10 km) sind folgende Gemeinden, Ortschaften und Ortsteile: Eisingen, Erlabrunn, Güntersleben, Helmstadt mit den Gemarkungen Helmstadt und Holzkirchhausen, Hettstadt, Holzkirchen mit den Gemarkungen Holzkirchen und Wüstenzell, Kist mit der Gemarkung Irtenberger Wald, Margetshöchheim, Thüngersheim, Uettingen, Veitshöchheim, Waldbüttelbrunn mit den Gemarkungen Waldbüttelbrunn und Roßbrunn, Waldbrunn, Zell am Main.