Impfungen im Landkreis Main-Spessart gehen gut voran

30.11.2021

Es geht gut voran mit den Impfungen im Landkreis Main-Spessart. Waren es am 8. November noch 159.124 Impfungen, die in Main-Spessart vom Team des Impfzentrums und den niedergelassenen Ärzten verabreicht wurden, sind es drei Wochen später, am 28. November, bereits 169.550 und damit insgesamt 10.426 Impfungen mehr. Nicht eingerechnet sind die Impfungen durch Betriebsärzte, da hierzu keine Zahlen vorliegen, diese kommen somit noch hinzu.

„Das ist eine tolle Gemeinschaftsleistung“, lobt Landrätin Sabine Sitter den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes, der Blaulichtorganisationen und der niedergelassenen Arztpraxen. Anerkennung gebührt insbesondere dem Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes, die neben den Impfungen im Impfzentrum in Marktheidenfeld auch Woche für Woche die mobilen Aktionen in den Landkreisgemeinden organisieren.

Auch die zahlreichen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte tragen ganz wesentlich zu dieser positiven Bilanz bei. Hier wurden im oben genannten Zeitraum insgesamt mehr als 5.800 Impfungen vorgenommen, davon rund 4.400 Auffrischungsimpfungen. Auch wenn im Impfzentrum in Marktheidenfeld derzeit keine neuen Termine vergeben werden können, wird zu den dort vergebenen Terminen selbstverständlich weiterhin geimpft. Daneben finden täglich mobile Impfaktionen im gesamten Landkreis statt. Engpass sind hier momentan die Impfstofflieferungen, die nach wie vor nicht in dem Umfang im Impfzentrum ankommen, wie sie bestellt werden. „Wir können hier derzeit nur schwer planen, da wir schlicht nicht wissen, wie viel Impfstoff wir bekommen. Aus sich der Kapazitäten könnten wir deutlich mehr leisten“, bedauert Constanze Schumm, BRK-Projektleiterin des Impfzentrums.

Auch das Klinikum Main-Spessart und das Bezirkskrankenhaus in Lohr bringen die Impfungen im Landkreis voran. Neben Patientinnen und Patienten wurden das eigene Personal und teilweise auch nahe Angehörige geimpft. Die erste öffentliche Aktion am Klinikum mit 100 Impfdosen in dieser Woche verlief sehr erfolgreich. Weitere sind in Planung. „Jede Impfung zählt und ist wichtig“, betont Landrätin Sabine Sitter, deren größtes Anliegen es derzeit ist, möglichst viel Impfstoff in den Landkreis zu bringen. Sie ist erleichtert, dass vor allem die Senioren- und Pflegeheime frühzeitig mit Auffrischungsimpfungen versorgt werden konnten. Das habe sehr geholfen, die Fallzahlen dort gering zu halten und größere Ausbrüche zu vermeiden. Auch eine umfassende Teststrategie in den Heimen hat dazu beigetragen, dass Infektionsketten dort schnell unterbrochen werden können.

Derzeit laufen bereits Planungen, wie die Kinderimpfungen, für die die speziellen Kinderimpfstofflieferungen frühestens ab 22. Dezember beginnen sollen, im Impfzentrum organisiert werden können. Und auch auf die Zeit, in der der Impfstoff wieder in großen Mengen zur Verfügung steht, bereitet man sich schon jetzt vor, um dann möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern schnell eine Impfung zukommen lassen zu können.