Impfungen der Betriebsärzte wirken sich positiv auf Impfquote aus

16.08.2021
Aktuell liegt die Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis Main-Spessart bei 57,1 %, für die Zweitimpfungen bei 53,1 % (Stand: 12. August). Darin berücksichtigt sind aber lediglich die Impfungen, die durch das Bayerische Impfzentrum Main-Spessart in Lohr, dessen mobile Teams und die niedergelassenen Ärzte verabreicht wurden. Dies sind die Zahlen, die uns – wie allen anderen (bayerischen) Landratsämtern – zuverlässig gemeldet werden. Nicht enthalten sind die Impfungen der Betriebsärzte, die seit dem 7. Juni in Deutschland ebenfalls in die Impfkampagne miteingebunden sind und sich in unserem wirtschaftsstarken Landkreis mit seinen vielen Industrie- und Gewerbebetrieben deutlich niederschlagen. 

Wie eine Umfrage unseres Hauses unter den größten Unternehmen in Main-Spessart nun gezeigt hat, wurden hier (Stand 3. August) inzwischen mindestens 5.005 Erstimpfungen und 4.256 Zweitimpfungen vorgenommen. Tatsächlich dürfte diese Zahl noch höher liegen, denn noch haben nicht alle angefragten Firmen auf die Umfrage geantwortet. Zudem gibt es eine Reihe von kleineren Unternehmen, die ebenfalls Impfangebote gemacht haben dürften. 

Mit den gemeldeten Betriebsimpfungen erhöht sich die Quote der in unserem Landkreis verabreichten Erstimpfungen auf 60,9 %, die der Zweitimpfungen auf 54,4 %, wohlwissend, dass hier auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die außerhalb von Main-Spessart wohnen, geimpft wurden. Umgekehrt haben sich mittlerweile auch viele Main-Spessarter, die zur Arbeit in andere Landkreise oder Städte pendeln, bei ihren dortigen Arbeitgebern oder den dortigen Impfzentren impfen lassen. 

Die bayerischen Impfzentren sind seit Mitte Juni nicht mehr ausschließlich der jeweils eigenen Landkreisbevölkerung vorbehalten, sondern stehen allen Bürgerinnen und Bürgern mit Wohnsitz in Deutschland zur Verfügung. Auch in unserem Impfzentrum in Lohr wurden inzwischen also auch Menschen von außerhalb Main-Spessarts geimpft.  

Im Gegensatz zu den Impfzentren werden dem RKI die Impfzahlen der Betriebsärzte in der Regel gemeldet, so dass die gemeldeten, in den Betrieben vorgenommenen Impfungen in die bundesweite Impfquote mit einfließen.