Abkochgebot für Trinkwasser in der Wassergruppe Marktheidenfeld

22.06.2021
Die Trinkwässer in folgenden Haushalten:

  • Gemeinde Hafenlohr mit Windheim
  • Stadt Rothenfels mit Bergrothenfels
  • Stadt Marktheidenfeld (Ortsteile: Marienbrunn, Glasofen und Stadt Marktheidenfeld mit den Straßen: An der Mainleite, Akazienweg, Erlenstraße, Am Seitenberg, Waldstraße, Jägerstraße, Stauffenbergring, Goerdeler Ring, Dietrich-Bonhoeffer-Straße, Alfred-Delp-Straße, Julius-Leber-Straße, Adam-Stegerwald-Straße, Jakob-Kaiser-Straße, Matthias-Ehrenfried-Straße, Kurt-Schumacher-Straße, Gewerbegebiet Dillberg, Bahnhofstraße, Altfelder Straße, Ulrich-Willer-Straße (oberer Teil), Georg-Mayr-Straße bis zur Martinsbräu), Edith-Stein-Straße bergwärts links inkl. KiTa Edith-Stein-Straße,
    Eugen- Büttner- Straße

weisen Coliforme Bakterien auf. Das Trinkwasser wird derzeit desinfiziert und umfassend beprobt. Die Ursache wurde bereits gefunden und wird beseitigt.

Das Gesundheitsamt Main-Spessart ordnet deshalb mit sofortiger Wirkung ein Abkochgebot an. 

Um eine gesundheitliche Gefährdung auszuschließen, sollten die folgenden Anweisungen des Gesundheitsamtes unbedingt beachtet werden: 

  • Trinken Sie Leitungswasser nur abgekocht. 
  • Lassen Sie das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen. 
  • Nehmen Sie für die Zubereitung von Nahrung, von Eiswürfeln, zum Waschen von Obst, Salat oder Gemüse, zum Zähneputzen, zum Reinigen offener Wunden und als Trinkwasser für empfindliche Haustiere ausschließlich abgekochtes Leitungswasser
  • Sie können das Leitungswasser für die Nutzung des Geschirrspülers, der Waschmaschine, zum Duschen oder der Toilettenspülung ohne Einschränkungen nutzen. 

Wichtig: Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung sollte Mineralwasser verwendet werden.

Bitte geben Sie die Information auch an Ihre Mitbewohner und Nachbarn weiter.

Sobald das Abkochen des Trinkwassers nicht mehr notwendig ist, wird das Gesundheitsamt über die Medien, Homepage des Landkreises und die örtliche Gemeindeverwaltung entsprechend informieren