Aktuelle Informationen aus dem Landkreis Main-Spessart

Im Landkreis Main-Spessart gibt es aktuell (Stand: 25. September, 9 Uhr) 13 positiv auf Covid19 getestete Personen (Vergleich zum Freitag, 18. September: 16 positiv auf Covid-19 getestete Personen). Insgesamt gab es im Landkreis Main-Spessart bislang 227 positiv auf Covid-19 getestete Personen (Vergleich zum Freitag, 18. September: 211 positiv auf Covid19 getestete Personen). Genesen sind davon 208 Personen (Vergleich zum Freitag, 18. September: 189 Personen genesen). Die Zahl der an bzw. mit Sars-CoV-19 Verstorbenen liegt unverändert bei sechs. Es befinden sich 100 Personen in häuslicher Quarantäne. (Vergleich zum Freitag, 18. September: 91 Personen in häuslicher Quarantäne).

Mund-Nasen-Bedeckung ist weiterhin Pflicht – Hohe Bußgelder für Gewerbetreibende möglich
Aufgrund sich häufender Beschwerden weisen wir noch einmal eindringlich darauf hin, dass nach wie vor für alle Personen ab 6 Jahren die Pflicht besteht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Diese gilt unter anderem für alle Fahrgäste in Bussen und Bahnen im ÖPNV und Kunden in Ladengeschäften. Wichtig ist auch, bei den Arztbesuchen auf den Mund-Nasen-Schutz zu achten. Bitte beachten Sie das auch für alle Behördengänge, auf der Kreismülldeponie und in den Wertstoffhöfen im Landkreis. Weitere Informationen zur Mund-Nasen-Bedeckung finden Sie <<hierexterner Link>> (Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege).

Besonders Gewerbetreibende sowie Gastronomie- und Hotelleriebetriebe müssen die Corona-Regeln befolgen und dies auch von ihren Kunden und Gästen verlangen. Bei Verstößen müssen diese Betriebe regelmäßig mit einem Bußgeld in Höhe von 5.000 Euro rechnen. Als Kreisverwaltungsbehörde sind wir gehalten, entsprechende Anzeigen konsequent zu verfolgen. Alle Bürgerinnen und Bürger bitten wir: Bitte beachten Sie weiterhin die Abstandsregeln, denken Sie an den Mund-Nasen-Schutz, insbesondere beim Einkaufen, im ÖPNV, und in der Gastronomie.

Bürgertelefon und andere Hotlines
Das Bürgertelefon wurde aufgrund der nur noch sehr geringen Anzahl von Anrufe vorerst eingestellt. Bei Fragen können Sie sich jedoch weiterhin an die Anlaufstellen im Landratsamt wenden:

ThemaZuständige StelleKontakt
Notbetreuung, KindergartenbetreuungJugendamt, Ilona Berberovics0 93 53 / 793 - 15 12
Öffentlicher PersonennahverkehrMonika Mützel und Dominik Sitter0 93 53 / 793 - 14 03 bzw. - 14 73
Oepnv@Lramsp.de
Gaststätten, GastronomiePeter Baumbach0 93 53 / 793 - 11 38
Versammlungen, KundgebungenMaria Merklein0 93 53 / 793 - 11 39
VeranstaltungenAusnahmegenehmigung@Lramsp.de 
Heimaufsicht, SeniorenheimeRenate Winheim0 93 53 / 793 - 11 30
Gesundheit und EinreisequarantäneGesundheitsamt0 93 53 / 793 - 16 00


Die Hotline der Bayerischen Staatsregierung (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 15 Uhr unter 089 12 22 20) beantwortet alle Fragen rund um das Corona-Geschehen, beispielsweise gesundheitliche Themen, Ausgangsbeschränkungen, Kinderbetreuung, Schule, Soforthilfe für Kleinunternehmer und Freiberufler usw..

Für medizinische Fragen steht das Gesundheitsamt des Landkreises Main-Spessart zur Verfügung. Bei Notfällen kontaktieren Sie bitte den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (KVB) unter unter 116 117.

Die Coronavirus-Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist unter 0 91 31 – 68 08 51 01 zu erreichen.

***Häufig gestellte Fragen***
Die Liste der häufig gestellten Fragen finden Sie – wie auch weitere Informationen zum Coronavirus – auf www.main-spessart.deexterner Link.
Weitere Informationen zum Coronavirus: www.rki.deexterner Link; www.stmgp.deexterner Link.


***Situation im ÖPNV**
Der Verkehr läuft nach Fahrplan. In den Bussen wurden Trennwände zum Busfahrer eingebaut, die den Kontakt reduzieren. Einsteigen an der vorderen Türe und der Kauf von Fahrkarten ist problemlos möglich. Es gilt nach wie vor in den Fahrzeugen und an den Haltestellen die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Infos zur Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV und dem Fahrplanangebot des VVM gibt es unter https://www.vvm-info.de/Home/Service/Corona-Virus/Corona.jspexterner Link

Fahrkarten:

  • MSP-Kundenzentrum – Bahn Agentur Schmidt im Bahnhofsgebäude in Gemünden a.Main.
    Dort erhalten Sie alle Fahrkarten und Abos, sowie Stammkarten für Schüler und Azubis, und das 365 Euro-Ticket-Schüler
    Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 06:30 bis 12:00 Uhr und von 12.30 Uhr bis 16 Uhr.
     
  • Fahrkartenautomaten der DB Regio AG - an allen Bahnhöfen/Bahnhaltepunkten im Landkreis Main-Spessart. An diesen Automaten können Sie auch Fahrkarten des VVM kaufen. Diese gelten sowohl im Linienbus, als auch in den Nahverkehrszügen der DB Regio.
     

Fahrplanauskünfte/Allgemeine Auskünfte:

Diese erhalten Sie bei der Mobilitätszentrale Main-Spessart
Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 09:00 bis 19:00 Uhr, Samstag von 09:00 bis 18:00 Uhr unter 09 31 – 36 886 886  


***Nutzung von Sportanlagen unter Auflagen möglich***Sowohl Betreiber als auch Nutzer von Sportanlagen müssen umfangreiche Schutz- und Hygienemaßnahmen einhalten. Weitere Informationen zum „Rahmenhygienekonzept Sport“ des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration finden Sie hier: https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2020/402/baymbl-2020-402.pdfexterner Link


***Klinikum Main-Spessart***
Geplante Operationen und Termine für Sprechstunden finden nun am Standort Lohr wieder statt.
25 Prozent unserer Kapazitäten halten wir weiterhin frei. So sind wir bestens vorbereitet auf einen möglichen Anstieg von Covid-19 Patienten. Eine isolierte Infektionsstation besteht dauerhaft. Alle Vorkehrungen zum maximalen Schutz der Patienten sind getroffen. Besucher erhalten beim Betreten des Krankenhauses einen Mund-Nasen-Schutz und müssen Ihre Hände desinfizieren.
Besuche sind nur nach telefonischer Voranmeldung, patientenbezogen und eingeschränkt möglich. Pro Patient gilt eine feste Besuchsperson.


***Beratung für Unternehmen, Existenzgründer und Verbraucher in der CoronaKrise***
Immer mehr Unternehmen, Existenzgründer und Verbraucher bekommen in Main-Spessart die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus zu spüren. Das Landratsamt bietet in Zusammenarbeit mit der Gründerservicenetz Main-Spessart GmbH telefonische Beratung zu wichtigen Themen. Unter der GSN-Corona Hotline 0 93 53 – 98 290 finden Unternehmen -von Dienstag bis Donnerstag, jeweils von 09.00 bis 15.00 Uhr - Informationen zu Möglichkeiten der Finanzierung und Förderungen. Insbesondere die Soforthilfeprogramm für Betriebe und Freiberufler des Freistaates Bayern und der Bundesregierung bieten Hilfe bei Liquiditätsengpässen. Persönliche Beratung erhalten in Zahlungsschwierigkeiten geratene Kleinunternehmer, aber auch Arbeitnehmer, Rentner und Arbeitslose - von Montag bis Freitag, jeweils von 09.00 bis 15.00 Uhr - unter den Durchwahlen 0 93 53 – 793 - 1135 und -1134. Die Beratung ist nicht auf rein wirtschaftliche und finanzielle Aspekte beschränkt, sondern erfolgt unter Einbeziehung der gesamten sozialen und wirtschaftlichen Situation, mit dem Ziel, die finanziellen Folgen der Pandemie zu beseitigen bzw. zu mildern.


***Bei Unklarheiten im Rahmen der Auslegung der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung können sich Betroffene an das Landratsamt wenden.***
Obwohl in vielen Bereichen Einschränkungen bereits zurückgenommen werden konnten, gibt es aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie nach wie vor eine Vielzahl von Regelungen für die unterschiedlichen Lebensbereiche. Wegen der sich schnell verändernden Situation werden auch die Rechtsnormen im Rahmen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ständig angepasst. Bei Unklarheiten hinsichtlich der Rechtsauslegung oder Anträgen auf eine Ausnahmegenehmigung besteht die Möglichkeit, sich per E-Mail unter Ausnahmegenehmigung@Lramsp.de an das Landratsamt Main-Spessart zu wenden. Es wird gebeten von Anfragen zum Bearbeitungsstand der Anliegen abzusehen. Die Anfragenden werden schnellstmöglich informiert.


***Blutspendetermine dürfen weiterhin durchgeführt werden***
Keine Ausnahmegenehmig erforderlich

Es gibt wenige berechtigte Ausnahmen: trotz Einschränkungen bzw. Verboten von Veranstaltungen dürfen Blutspendetermine weiterhin durchgeführt werden. Ausnahmegenehmigungen müssen hierfür nicht beantragt werden. Die Verantwortlichen sind allerdings aufgefordert, besondere Vorsichtsmaßnahmen zur Sicherstellung des Infektionsschutzes (z.B. Mindestabstand zwischen Blutspendern) zu treffen. Wir bitten die Gemeinden, den Veranstaltern die bisher für Blutspendetermine bereit gestellten Räumlichkeiten auch weiterhin zur Verfügung zu stellen.