Abkochgebot für Trinkwasser im Landkreis Main-Spessart für Weyersfeld

Im Ortsteil Weyersfeld wurden Enterokokken nachgewiesen. Die Ursache hierfür ist momentan noch nicht bekannt.

Das Trinkwasser ist ab sofort abzukochen und nach §11 Liste der Trinkwasserversorgung zu chloren.

Das Abkochgebot bleibt so lange bestehen, bis die Chlorung in den Ortsnetzen am weitentferntesten Haushalt bei mindestens 0,1mg/l nachgewiesen werden kann.

Die Ergebnisse der mikrobiologischen Beprobungen und der Chlorwerte werden dem Gesundheitsamt Main-Spessart kontinuierlich gemeldet.

Um eine gesundheitliche Gefährdung auszuschließen, sollten die folgenden Anweisungen des Gesundheitsamtes unbedingt beachtet werden:

  • Trinken Sie Leitungswasser nur abgekocht.
  • Lassen Sie das Wasser einmalig sprudelnd Aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen.
  • Nehmen Sie für die Zubereitung von Nahrung, von Eiswürfeln, zum Waschen von Obst, Salat oder Gemüse, zum Zähneputzen, zum Reinigen offener Wunden und als Trinkwasser für empfindliche Haustiere ausschließlich abgekochtes Leitungswasser.
  • Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung sollte Mineralwasser verwendet werden
  • Zahnarztpraxen wird empfohlen vorgeschaltete DVGW geprüfte Wasserfilter zu verwenden.
  • Sie können das Leitungswasser für die Nutzung des Geschirrspülers, der Waschmaschine, zum Duschen oder der Toilettenspülung ohne Einschränkungen nutzen.
  • Auf Anordnung des Gesundheitsamtes wird dem Trinkwasser vorübergehend Chlor als Zusatzstoff zur Desinfektion im zulässigen Rahmen der Trinkwasserverordnung zugegeben.
  • Es kann daher zu leichten Geruchs- und Geschmacksveränderungen kommen. Diese sind aber ohne gesundheitliche Risiken.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass mit Chlor desinfiziertes Wasser für Aquarien ungeeignet ist.

Bitte geben Sie die Information auch an Ihre Mitbewohner und Nachbarn weiter.

Sobald das Abkochen des Trinkwassers nicht mehr notwendig ist, wird das Gesundheitsamt über die Medien, die Webseite des Landkreises und die örtliche Gemeindeverwaltung entsprechend informieren.