27. Landrad(t)s-Tour (LRT) am Donnerstag, 6. September 2018 mit Landrat Thomas Schiebel ab Neustadt a.Main

Bereits zum 27. Mal lädt Landrat Thomas Schiebel in diesem Jahr alle interessierten und begeisterten Radler am Donnerstag, den 6. September, zu seiner Landrad(t)s-Tour ein. Die diesjährige Strecke führt uns unter dem neuen Motto „Radeln für den guten Zweck" ab Neustadt am Main in Richtung Heigenbrücken und Hafenlohrtal. „Radeln für den guten Zweck" deshalb, weil es nach sieben Jahren erstmals KEINE eigens produzierten Landrad(t)s-Tour-Trikots mehr geben wird. Stattdessen überreicht Landrat Schiebel gemeinsam mit der Sparkasse Mainfranken an der Schlussrast eine Spende, sowohl der Landkreis als auch die Sparkasse beteiligen sich dabei mit jeweils 2,- € pro Teilnehmer. Je mehr Radler also kommen, desto höher fällt der Spendenbetrag für den guten Zweck aus.

Wir starten in Neustadt a.Main an der Mainwiese und fahren über Rodenbach und Wombach nach Lohr a.Main, Partenstein, Krommenthal und Neuhütten. Weiter geht es nach Heigenbrücken, wo wir am Kletterwald mit dem angrenzenden Wildpark unsere Mittagsrast einlegen.

***Kurzinfo Kletterwald/Wildpark Heigenbrücken***
Während der verdienten Mittagsrast, organisiert vom Ski-Club 1981 Heigenbrücken e.V., besteht im Kletterwald Heigenbrücken die Möglichkeit, sich in einem Schnuppertraining im Klettern zu versuchen. Außerdem befindet sich direkt daneben ein Wildpark mit Rehen, Wildschweinen und vielen anderen Tieren, verteilt auf zehn Hektar. Dieser ist nicht nur wegen des angrenzenden schön angelegten Wasserspielplatzes, sondern auch wegen des Streichelzoos ein Erlebnis für die Kleinen in der Familie.

Gut gestärkt geht es an der Kreuzung „Sieben Wege" in Richtung Rothenbuch, Hafenlohrtal, und Lichtenau nach Erlenfurt. Dort machen wir einen Zwischenstopp am geplanten Eicheninformationszentrum.

***Das Eicheninformationszentrum***
Die Wälder des Spessarts sind besonders von der Eiche geprägt, die ein einmaliges und unvergleichliches Kulturgut darstellt. Deren Bewahrung und Weiterleben ist daher eine wichtige Aufgabe. Ein Eichenzentrum im Herzen des Spessarts bietet die Möglichkeit, sich um dieses Erbe zu kümmern. Es stärkt das Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften mit dem Wald sowie für einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen. Der Einklang von Mensch und Wald wird anschaulich vermittelt. Das Konzept für das Eicheninformationszentrum basiert auf zwei Bausteinen: der "Waldwelt Spessart" und einer angegliederten Akademie "Wald und Gesellschaft". Daraus resultiert ein einmaliges forstliches Kompetenzzentrum.

Weiter geht es über Einsiedel und den Lindenfurterhof nach Windheim. In Windheim machen wir Halt am dortigen Landkreis-Zeltplatz, wo uns das THW Marktheidenfeld mit Kaffee und Kuchen versorgt. Vor Ort gibt der Naturpark Spessart Infos zum Wasserbüffelprojekt.

***Kurzinfo zum "Wasserbüffelprojekt"***
Knapp 20 Wasserbüffel weiden seit Mai 2017 im Hafenlohrtal. Die Büffelbeweidung im Hafenlohrtal gilt als ökologisches Vorzeigeprojekt. Wo zu Beginn noch Ängste und Vorurteile herrschten, gibt es mittlerweile kaum noch kritische Stimmen, im Gegenteil, das Bio-zertifizierte Büffelfleisch ist heiß begehrt. Das Beweidungskonzept wurde seit Beginn 2009 durch ein Monitoring begleitet und weiterentwickelt. Unterstützung gab es seitens der Naturschutzbehörden, der Naturschutzverbände, des Amts für Landwirtschaft und durch den Forstbetrieb Löwenstein als Eigentümer der Hafenlohrtal-Flächen.

Anschließend machen wir uns über Hafenlohr und Rothenfels entspannt auf den Heimweg zurück nach Neustadt a.Main. Hier endet die Tour hinter dem Rathaus und wir lassen den Tag nach den gut 70 Kilometern auf dem neu gestalteten Dorfplatz ausklingen – in Einstimmung auf die 1250 Jahr-Feier in 2019. Der sozial sehr aktive Verein „Hoffnung schenken" sorgt für das leibliche Wohl.

Die genauen Zeiten hierfür sowie alle weiteren Infos werden wir rechtzeitig vor der Tour im Internet unter www.main-spessart.de und in den lokalen Medien bekannt geben.

***Erfahrene Landrad(t)s-Tourler wissen, dass ein Mountainbike oder Trekkingrad bei dieser mittelschweren Tour, die ein kurzes Stück auch auf einem grob geschotterten Weg führt, besser geeignet ist, als ein Straßenrad. Rennräder sind eher ungeeignet. Wir empfehlen, beim Radfahren auf jeden Fall einen Helm zu tragen!***

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Fotos (Iris Osta): Landrad(t)s-Tour 2017

 

Landrad(t)s-Tour 2018 - Testfahrt