Problemabfallsammlung 2018

Am 17. März beginnen die diesjährigen mobilen Problemabfallsammlungen.
An insgesamt 18 Samstagen (neun im Frühjahr/Sommer sowie neun im Herbst) werden dabei wieder alle Städte und Gemeinden, die über keine stationäre Problemabfallsammelstelle verfügen, einmal im Jahr angefahren.
Die Gemeinden, die also im Frühjahr nicht angefahren werden, sind dann im Herbst dabei.

Die jeweiligen Termine können dem Abfallkalender des Landkreises Main-Spessart, dem Internetportal des Landkreises (www.main-spessart.de) und aus der Presse entnommen werden. Leider haben sich gegenüber den Terminen im Abfallkalender 2018 kurzfristig vier Änderungen ergeben. In der beigefügten Terminübersicht haben wir diese Änderungen rot gekennzeichnet. Bitte weisen Sie in Ihren Gemeindemitteilungen auf diese Änderungen besonders hin.

Für die Bevölkerung bieten diese aus dem Hausmüllgebührenaufkommen finanzierten Sammlungen eine bürgernahe und kostenfreie Möglichkeit, Problemabfälle ordnungsgemäß zu entsorgen. Diese Sammlungen garantieren eine umweltfreundliche Entsorgung bzw. Wiederverwertung der Problemabfälle und leisten damit einen erheblichen Beitrag zur Entlastung unserer Umwelt.

Problemabfälle sind Schadstoff belastete Bestandteile des Hausmülls, die aufgrund ihrer Stoffeigenschaften nicht in die Restmülltonne gegeben und mit dem Hausmüll entsorgt werden dürfen.

Insbesondere sind dies:

  • Pflanzen- und Schädlingsbekämpfungsmittel,
  • Holzschutzmittel,
  • Desinfektionsmittel,
  • stark ölhaltige Abfälle wie z. B. tropfende verbrauchte Ölbinder sowie Ölfilter,
  • Chemikalienreste aus dem Hobbybereich wie z. B. Fixierbäder, Bleichbäder, Entwicklerbäder,
  • Quecksilberhaltige Abfälle wie z. B. Thermometer, Leuchtstoffröhren, Quecksilberdampflampen,
  • Säuren, Laugen, Salze,
  • lösemittelhaltige Abfälle und Substanzen wie z. B. Kaltreiniger, Pinselreiniger, Kleber, Abbeizmittel, flüssige Farben und Lacke, Frostschutzmittel und Bremsflüssigkeit,
  • PCB-haltige Kleinkondensatoren,
  • Handfeuerlöscher,
  • teilentleerte Spraydosen,
  • Batterien
    Nach der geltenden Batterieverordnung müssen sämtliche Batterien – unabhängig vom Schadstoffgehalt – vom Handel zurückgenommen werden. Auch schadstoffarme Batterien dürfen nicht mehr über die Restmülltonne entsorgt werden. In erster Linie sollte der Handel damit in die Pflicht genommen werden – dies war Zweck der Verordnung. Der Landkreis nimmt bei den Problemabfallsammlungen aber Batterien in haushaltsüblichen Mengen an.
  • Gasentladungslampen

Nicht angenommen werden:

  • Leergebinde aus Metall/Kunststoff mit ausgehärteten Farb-, Lack-, Kleber- oder anhaftenden Mineralölresten,
  • Gebinde mit festen Dispersionsfarben oder mit geringen Mengen flüssiger Dispersionsfarben,
  • Altmedikamente
    Alle diese Stoffe sind wegen ihres geringen Schadstoffgehaltes über die Mülltonne bzw. direkt über die Kreismülldeponie zu entsorgen. Bei Altmedikamenten ist dabei aber unbedingt darauf zu achten, dass diese nicht in die Hände von Kindern gelangen können!
  • Gebinde mit Spritzmittelresten aus der Landwirtschaft
    Spritzmittelkanister sind in sauberem und ausgespültem Zustand wiederverwertbar und werden auf der Kreismülldeponie und den Wertstoffhöfen kostenfrei angenommen
  • Altöl muss vom Verkäufer kostenlos zurückgenommen und entsorgt werden
  • Reifen mit Felgen sowie Reifen über 130 cm Durchmesser und zerschnittene Reifen,
  • Elektro- und Elektronikschrott, mit Ausnahme von Gasentladungslampen.

Die Problemabfälle dürfen erst zu den Sammelterminen und -zeiten angeliefert werden, damit sie sofort übernommen werden können.
Schon vorher an den Sammelplätzen abgestellte Abfälle stellen eine erhebliche Gefährdung z.B. für spielende Kinder dar. Wir appellieren deshalb an die Einsicht aller Anlieferer.

Im Interesse eines reibungslosen Ablaufs der Sammlungen ist den Hinweisen und Anweisungen des Personals unbedingt Folge zu leisten. Letztlich geht es um die Sicherheit aller.

Alle Privathaushalte im Landkreis werden zur regen Beteiligung aufgerufen.

Trotzdem muss man sich darüber im Klaren sein, dass auch die bei der Problemabfallsammlung erfassten Stoffe nicht ohne Umweltbelastungen „us der Welt geschafft werden können".
Das Vermeiden solcher Stoffe sollte deshalb an erster Stelle stehen, d. h. durch bewusstes Einkaufen sollte man sich schadstoffhaltige Stoffe wenn irgend möglich erst gar nicht ins Haus holen.

Bei Fragen rund um die Abfallentsorgung hilft unsere Abfallberatung gerne weiter.

Herr Braasch, Tel.: 09353/793-1236, Fax: 09353/793-851236
Herr Baer, Tel.: 09353/793-1266, Fax: 09353/793-851266
E-Mail: Abfallberatung@Lramsp.de
 

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