Regelungen


Aktuelle Regelungen nach der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV)

Zum 24. November (Inkrafttreten) wurde eine neue 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV)externer Link erlassen, die die bisherige 14. BayIfSMV ersetzt und bis einschließlich 15. Dezember 2021 gelten soll. 

Regeln

Die bayernweite Krankenhaus-Ampel steht auf ROT. Weitere Informationen zur Krankenhaus-Ampel gibt es auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Coronavirus in Bayern - Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflegeexterner Link

Die daraus resultierenden Regelungen gelten bayernweit. Diese finden Sie auf der Website des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege unter https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/externer Link oder auf der Seite des Staatsministeriums für Sport und Integration unter https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.phpexterner Link.
 

Ich hatte Kontakt zu einem Infizierten – Was soll ich tun?

Wann besteht für mich eine Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus SARS-CoV-2?

Ansteckungsfahr besteht, wenn Sie engen Kontakt zu einer infizierten Person hatten

  • bereits innerhalb von 2 Tagen vor dem Symptombeginn der infizierten Person,
  • während der gesamten Zeit, in der die infizierte Person Krankheitszeichen zeigt, und auch
  • innerhalb von 2 Tagen vor Abnahme des positiven Tests bei der infizierten Person, falls diese keine Krankheitszeichen zeigt.

Ein „enger Kontakt“ ist zum Beispiel, wenn der Abstand untereinander über mehr als 10 Minuten weniger als 1,5 Meter betrug und weder die infizierte Person noch ihre Kontaktpersonen durchgehend und korrekt eine medizinische Gesichtsmaske oder eine FFP2-Maske getragen haben. Ein Gespräch zwischen infizierter Person und Kontaktperson gilt zudem immer als „enger Kontakt“, unabhängig davon, wie lang es dauert, wenn nicht beide eine Maske entsprechend getragen haben.

Die Ansteckungsgefahr besteht so lange, bis die infizierte Person aus der Isolation entlassen ist.
Ein enger Kontakt außerhalb dieser Zeit ist in der Regel unkritisch.

Werde ich vom Gesundheitsamt kontaktiert?

In der jetzigen Phase der Pandemie geht es vor allem darum, Personen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu schützen und zu verhindern, dass viele Menschen eine Behandlung im Krankenhaus benötigen. Daher konzentrieren sich aktive Ermittlungen des Gesundheitsamts bei Kontaktpersonen infizierter Menschen derzeit auf

  • Haushaltsangehörige, also Partnerin oder Partner, Kinder und weitere Personen, die mit in der Wohnung leben. Sie haben ein besonders hohes Ansteckungsrisiko.
  • Personen mit Kontakt zu gefährdeten Menschen. Sie könnten eine Infektion in Risikogruppen weitertragen oder eine Vielzahl von Menschen anstecken. Dies betrifft Personen in Pflege-oder Altenheimen, in Obdachlosenunterkünften, Asylunterkünften, Justizvollzugsanstalten und ambulanten Pflegediensten, sowohl diejenigen, die dort arbeiten, als auch diejenigen, die dort leben oder betreut werden. Für Schulen und Kindertageseinrichtungen gibt es eigene Regelungen.

Personen, die nicht diesen Gruppen angehören, werden nicht mehr vom Gesundheitsamt kontaktiert.
Stattdessen können sie durch die infizierten Personen selbst informiert werden.

Wer auf diese Weise erfährt, dass er Kontakt zu einer infizierten Person hatte, sollte seine eigenen Kontakte reduzieren, die allgemeinen Hygieneregeln genau befolgen, sich mit einem Schnelltest selbst testen und auf mögliche Krankheitszeichen von COVID-19 achten.

Geimpfte und genesene Personen (für letztere gilt: PCR-bestätigte SARS-CoV-2-Infektion nicht älter als 6 Monate) sind in der Regel, auch bei einem engen Kontakt, von der Quarantänepflicht ausgenommen.

Was soll ich tun, wenn ich Kontakt zu einem Infizierten hatte?

Eigenverantwortlich handeln – Empfehlungen zum Verhalten:

Wer Kontakt mit einer infizierten Person in einem Zeitraum hatte, in dem eine Ansteckungsgefahr bestand, sollte Folgendes beachten:

  • Kontakt zu anderen Personen einschränken, vor allem zu Risikopersonen, die gefährdet sind, schwer an COVID-19 zu erkranken.
  • AHA+L-Formel beachten: Abstand wahren, Hygieneregeln berücksichtigen, im Alltag Maske tragen (höchste Sicherheit bietet eine FFP2-Maske!) und lüften.
  • Regelmäßig testen: Selbsttest mit eigenständig beschafften Tests oder im Rahmen von Testmöglichkeiten in Betrieben. Wer eine Warnung der Corona WarnApp erhält, kann mit dieser auch eine kostenlose PCR-Testung in Anspruch nehmen. Die Warnung auf dem Handy muss bei der Testung vorgezeigt werden.
  • Selbstbeobachtung für 14 Tage: Insgesamt zwei Wochen nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person auf Corona-spezifische Symptome achten.
  • Falls Krankheitszeichen auftreten: Unverzüglich Selbstisolation, ärztliche Abklärung und Mitteilung an das zuständige Gesundheitsamt.

Mehr Sicherheit für Geimpfte

Diese Verhaltensregeln sollten auch geimpfte und genesene Personen berücksichtigen. Sie haben im Vergleich zu Ungeimpften zwar ein viel geringeres Risiko, sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anzustecken. Allerdings ist der Schutz nicht hundertprozentig, so dass Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Menschen in der Umgebung dennoch sinnvoll sind. Sollte es bei Geimpften zu einer Infektion kommen, so verläuft diese in der Regel mild; das Risiko von Komplikationen ist deutlich geringer als bei nicht geimpften Menschen.

Es gibt keine wirksamere Prävention als eine Impfung – Nutzen Sie die Chance!

Die Sicherheit der COVID-19-Impfstoffe wurde umfassend geprüft. Impfen ist die beste Möglichkeit, um sich vor einer Corona-Erkrankung und auch deren möglichen Langzeitfolgen („Long COVID“) zu schützen. Damit helfen Sie sich, Ihren Angehörigen und den Menschen in Ihrer Umgebung. Je mehr Personen geimpft sind, desto weniger erkranken schwer oder sterben am Coronavirus. Und wer geimpft ist, muss auch als enge Kontaktperson in der Regel keine Quarantäne einhalten. Nutzen Sie diese Chance – Impfen ist ein zentraler Baustein hin zu mehr Normalität.

Viele Fragen lassen sich jedoch schon ohne einen Anruf, sondern mit einem Blick ins Internet klären. Empfohlen wird hier die Seite des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration www.stmi.bayern.de/miniwebs/coronavirus/faq/index.phpexterner Link sowie die Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege unter: www.stmgp.bayern.de/coronavirus/externer Link
Für medizinische Fragen steht das Gesundheitsamt des Landkreises Main-Spessart zur Verfügung. Bei Notfällen kontaktieren Sie bitte den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (KVB) unter unter 116 117.
Die Corona-Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist unter 0 91 31 / 68 08 51 01 zu erreichen.

Die Liste der häufig gestellten Fragen finden Sie – wie auch weitere Informationen zum Corona-Virus – u. a.  auf www.rki.deexterner Link oder www.lgl.bayern.deexterner Link.

Besucher, die einen Termin im Landratsamt (einschließlich seiner Außenstellen) wahrnehmen, müssen eine FFP2 Maske tragen. Für Kinder bis zum sechsten Geburtstag entfällt die Maskenpflicht vollständig. Darüber hinaus müssen Besucher im Haupthaus die Körpertemperatur über einen Scanner am Haupteingang messen, um eine erhöhte Körpertemperatur (Fieber) auszuschließen. Diese Daten werden nicht gespeichert.

Wir bitten Sie, vor Ihrem Besuch einen Termin zu vereinbaren, online oder per Telefon. Für die KFZ-Zulassung nutzen Sie bitte vorrangig die Online-Terminvergabe. Hier ist es allerdings wie bisher möglich, ohne Termin zu kommen. Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie auf unserer Startseite in der rechten Spalte.

Button-3GAb Mittwoch, 24. November, wird die 3G-Regelung auch auf den ÖPNV ausgeweitet. Fahrgäste, die Bus oder Bahn benutzen möchten, haben einen 3G-Nachweis mit sich zu führen. Das heißt, sie sind entweder geimpft, genesen oder getestet. Die Kontrolle der Nachweispflicht wird stichprobenartig durchgeführt.

Ausnahmen der 3G-Regelung im ÖPNV gibt es für Schülerinnen und Schüler, da diese in der Schule regelmäßig getestet werden. Auch Kinder unter sechs Jahren sind von der Nachweispflicht befreit. Wer weder genesen noch geimpft ist, hat ein aktuelles, negatives Testergebnis bei der Kontrolle vorzuzeigen. Der Schnelltest darf maximal 24 Stunden alt sein, der PCR-Test 48 Stunden.

Wer also täglich mit dem ÖPNV unterwegs ist, benötigt auch jeden Tag einen Test. Gültig sind alle offiziell dokumentierten Corona-Tests (z.B. PCR-Tests, Schnell-Tests). Undokumentierte und nicht unter Aufsicht durchgeführte Selbst-Tests sind nicht zulässig.

Die FFP2-Maskenpflicht in den Fahrzeugen gilt auch weiterhin. An den Haltestellen benötigt man aktuell keine Maske und keinen 3G-Nachweis. Bitte nehmen Sie gegenseitig Rücksicht und beachten Sie die empfohlenen Hygiene-Tipps. Für den Ein- und Ausstieg in die Fahrzeuge werden auch weiterhin alle Türen automatisch geöffnet.

Weiterführende Infos sowie die wichtigsten Fragen und Antworten gibt es unter www.vvm-info.de/coronaexterner Link

Am 24. November ist die 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft getreten. Damit gelten ab sofort für den Sportbetrieb folgende Regelungen:

In allen Indoor-Sportstätten gilt die 2G plus-Regel, d.h. alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen geimpft oder genesen sein und zusätzlich einen negativen Testnachweis haben. Dies kann entweder ein PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden), ein Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder ein unter Aufsicht vorgenommener Selbsttest (nicht älter als 24 Stunden) sein. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis zum Alter von sechs Jahren und Schülerinnen und Schüler, die noch keine zwölf Jahre und drei Monate alt sind sowie zeitlich begrenzt bis zum 31. Dezember 2021 auch Schülerinnen und Schüler im Alter von zwölf bis 17 Jahren, wenn sie die Schule besuchen und dort regelmäßig (mindestens dreimal pro Woche) unter Aufsicht getestet werden.

Für das kreiseigene Hallenbad Karlstadt gilt, dass der Zugang nur für Geimpfte und Genesene mit einem PCR-Test oder mit einem tagesaktuellem Schnelltest eines offiziellen Testzentrums möglich ist. Inwieweit in den anderen Hallenbäder auch unter Aufsicht vorgenommene Selbsttests vorgehalten werden, muss beim jeweiligen Betreiber erfragt werden.