Regelungen

Aktuelle Regelungen ab 28.05.2022
Bayern hat die derzeit gültigen Basisschutzmaßnahmen bis 25. Juni verlängert (siehe 16. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung) 

Das bedeutet:
Weiterhin allgemeine Schutz- und Hygienemaßnahmen bleiben empfohlen. Hierzu zählen insbesondere die Wahrung des Mindestabstands, das Tragen medizinischer Gesichtsmasken in Innenräumen sowie freiwillige Hygienekonzepte (v.a. Besucherlenkung, Desinfektion).

Maskenpflicht:
In Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften gilt die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Gesichtsmaske. In Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs in Bayern gilt weiterhin die FFP2-Maskenpflicht.

Einrichtungsbezogene Testpflicht:
Besucher in Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen benötigen für den Zutritt einen tagesaktuellen Schnelltest. Geimpfte oder genesene Beschäftigte müssen sich zwei Mal pro Woche testen lassen. Ungeimpfte und nicht Genesene müssen täglich einen Test vorlegen.

Isolation:
Erkrankte müssen sich nach einem positiven Testergebnis nur noch fünf Tage isolieren und nicht mehr freitesten lassen. Voraussetzung für die Beendigung der Isolation ist eine Symptomfreiheit von 48 Stunden. Solange die Symptome bestehen, müssen sich Infizierte auch nach Ablauf der fünf Tage isolieren, maximal aber zehn Tage. Erkrankte Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen müssen dagegen ein negatives Testergebnis vorlegen: entweder einen Schnelltest oder einen PCR-Test mit einem Ct-Wert >30.

Quarantäne:
Enge Kontaktpersonen, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen nicht mehr in Quarantäne.

Die Allgemeinverfügung Isolation (AV Isolation) finden Sie hier: BayMBl. 2022 Nr. 225 - Verkündungsplattform Bayern (verkuendung-bayern.de)externer Link


 

Aktuelle Regelungen nach der 16. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV)

16. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordung (BayIfSMV)externer Link
Stand: 27.05.2022

Die Bayerischen Staatsministerien haben hilfreiche Informationen in Ihren FAQ´s zusammengestellt. Diese finden Sie wie folgt:

Außerdem finden Sie eine Liste der häufig gestellten Fragen – wie auch weitere Informationen zum Corona-Virus – u. a.  auf www.rki.deexterner Link oder www.lgl.bayern.deexterner Link.

Wer gilt als geimpft?

Als „vollständig geimpft“ oder „grundimmunisiert“ gelten in Deutschland Personen, die mit einem in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff (derzeit die Impfstoffe von BioNTech, Moderna, AstraZeneca, Johnson & Johnson) geimpft wurden und bei denen die abschließende Impfung mindestens 14 Tage (ab Tag 15) zurückliegt. Für die Erlangung des vollständigen Impfschutzes sind zwei Impfstoffdosen innerhalb des vorgegebenen Zeitraums notwendig (Beim Impfstoff von Johnson & Johnson muss die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech, Moderna) erfolgen.)
Als „vollständig geimpft“ gelten darüber hinaus Personen, die sich mehr als vier Wochen nach einer ersten Impfung nachweislich mit Covid infizieren und genesen sind. Personen, die nach der ersten Impfung in einem Zeitraum von unter vier Wochen eine Covid-Infektion durchmachen, müssen nach der Genesung die übliche zweite Impfung erhalten, um als „vollständig geimpft“ zu gelten.

Ungeimpfte Personen, die nachweislich eine Corona-Infektion hatten, gelten als vollständig geimpft, wenn sie 3 Monate nach der überstandenen Infektion geimpft werden. Sie erlangen diesen Status 14 Tage nach der Impfung. Sofern diese Personen nach weiteren drei Monaten eine weitere Impfung erhalten, gelten sie als „geboostert“, d.h. sie müssen dann bei Vorliegen der 2G-Plus-Regel keinen zusätzlichen Testnachweis erbringen und bei Kontakt mit einer infizierten Person auch nicht in Quarantäne.

Seit 1. Februar 2022 ist die Grundimmunisierung europaweit auf 9 Monate (270 Tage) befristet. Wessen Impfung also länger als 9 Monate zurückliegt, gilt nicht mehr als grundimmunisiert und erfüllt nicht mehr den 2G-Status.

Wer gilt als „geboostert“?

Personen, die bereits vollständig geimpft sind und nach drei Monaten eine weitere Impfdosis erhalten, gelten ab dem Tag der dritten Impfung als „geboostert“. Diese Verstärkerimpfung soll laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission mit einem mRNA-Impfstoff (von BioNTech oder Moderna) erfolgen. Darüber hinaus gelten Personen als „geboostert“, die laut der oben genannten Bestimmung als geimpft gelten und sich danach nachweislich infiziert haben. „Geboosterte“ Personen benötigen bei Einrichtungen, bei denen die 2G-Plus-Regel gilt keinen Testnachweis. Auch müssen sie bei Kontakt mit einer infizierten Person nicht in Quarantäne.

Wer gilt als genesen?

Der Genesenen-Status gilt 28 Tage nach einem positiven Corona-Test (PCR oder Schnelltest, der von einem medizinischen Fachpersonal abgenommen wurde) und endet nun bereits nach drei Monaten. Damit gelten für Genesene ohne weiteren Impfschutz nach diesen drei Monaten wieder alle Corona-Beschränkungen wie für Ungeimpfte. D.h. zum Beispiel, dass sie nicht mehr von der Quarantäne-Pflicht ausgenommen sind. Dies ist ebenso zu beachten, wenn Einrichtungen aufgesucht werden, bei denen die 2-G-Regel (also der Zugang nur für Geimpfte und Genesene) gilt, wie z.B. die Gastronomie.

Wer gilt als getestet?

Ein gültiger Testnachweis ist dann gegeben, wenn ein durch medizinisches Fachpersonal vorgenommener Antigenschnelltest nicht älter als 24 Stunden ist. Ein PCR-Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. Auch ein unter Aufsicht vorgenommener Antigentest zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests) ist zulässig. Dieser Test muss dann allerdings vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen sein und darf ebenfalls nicht älter als 24 Stunden sein. Keinen (zusätzlichen) Testnachweis benötigen Kinder bis zum 6. Lebensjahr sowie Schülerinnen und Schüler, die bereits im Rahmen des Schulbesuchs regelmäßig getestet werden.

Der Zugang ist nur Personen gestattet, die einen Termin vereinbart haben, der unaufschiebbar ist. 
Für die Zulassungs- und Führerscheinstelle muss nicht zwingend ein Termin vereinbart werden. Wir bitten aber auch hier weiterhin die Online-Terminvergabe unter www.main-spessart.deexterner Linkexterner Link zu nutzen, um Wartezeiten zu vermeiden.

Die Termine sollten grundsätzlich nur von Einzelpersonen wahrgenommen werden. In Ausnahmefällen ist eine Begleitperson erlaubt, dies muss jedoch bei der Terminabsprache angekündigt werden. Um den Parteiverkehr in den Gebäuden möglichst gering zu halten, werden die Bürgerinnen und Bürger weiterhin gebeten, Kontakt mit dem Landratsamt - soweit möglich - vorrangig per Post, E-Mail oder Telefon aufzunehmen.

Besucher, die einen Termin im Landratsamt (einschließlich seiner Außenstellen) wahrnehmen, müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Maskenpflicht befreit.​​​

Corona-Hotline 
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Corona-Hotline beantworten Fragen rund um das Thema von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr (außer feiertags) unter Tel.:0 93 53 / 793 – 14 90. 

​​​​​​Bei Unklarheiten hinsichtlich der Rechtsauslegung oder Anträgen auf eine Ausnahmegenehmigung besteht die Möglichkeit, sich per E-Mail unter Ausnahmegenehmigung@Lramsp.de an das Landratsamt Main-Spessart zu wenden. Es wird gebeten von Anfragen zum Bearbeitungsstand der Anliegen abzusehen. Die Anfragenden werden schnellstmöglich informiert.
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Für medizinische Fragen steht das Gesundheitsamt des Landkreises Main-Spessart zur Verfügung. Bei Notfällen kontaktieren Sie bitte den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (KVB) unter unter 116 117.
Die Corona-Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist unter 0 91 31 / 68 08 51 01 zu erreichen.

Weitere w​​​​​ichtige Antworten zu allen Fragen rund um das Corona-Geschehen in Bayern erhalten Sie auch über die Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung. Die Servicestelle steht von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 089 / 122 220 zur Verfügung.

Während der Fahrt und an der Bushaltestelle, sofern kein Abstand gehalten werden kann, müssen alle Fahrgäste ab 16 Jahren eine FFP2-Maske bzw. Kinder ab 6 Jahren einen medizinischen Mundschutz tragen. Bitte nehmen Sie gegenseitig Rücksicht und beachten Sie die empfohlenen Hygiene-Tipps. Für den Ein- und Ausstieg in die Fahrzeuge werden auch weiterhin alle Türen automatisch geöffnet. 

Weiterführende Infos sowie die wichtigsten Fragen und Antworten gibt es unter www.vvm-info.de/coronaexterner Link